Was haben wir aus dem Vereinsgeschehen zu berichten? Was möchten wir Euch mitteilen? Eine Frage, die man sich Monat für Monat stellt. Und meistens ist die Antwort schnell gefunden – denn irgendetwas gibt es immer zu berichten.
Und kaum fängt man an, einen Artikel zu schreiben oder etwas für den Verein zu tippen, kommt auch schon das Leben dazwischen. Bei meiner Kollegin ist es dann gerne einmal die Katze, die sich ausgerechnet auf dem Laptop niederlässt und damit den Arbeitseifer ausbremst. Bei jeder von uns sind es vermutlich andere kleine und große Hürden des Alltags, die genau dann auftauchen, wenn man sich eigentlich gerade Zeit für die Vereinsarbeit genommen hat.
Eines haben wir jedoch gemeinsam: Die vergangenen Monate waren für viele von uns arbeitsreich. Lange Arbeitstage, volle Schreibtische und die damit verbundene Erschöpfung waren dem einen oder anderen sicherlich deutlich anzumerken. Trotzdem wurde immer wieder das bisschen Zeit, das sich noch herauspressen ließ, in die Vereinsarbeit gesteckt.
Denn zu Hause wartet schließlich ebenfalls das Leben: Kinder, der Wäscheberg, ein Paar-Date und all die anderen Termine, die sich nicht einfach aus dem Kalender streichen lassen. Umso mehr schätze ich es, wenn trotz eines vollen Alltags noch Zeit und Energie für unseren Ortsverein übrigbleiben.
Auch im Vereinsleben steht im Oktober wieder einiges bei uns an: Wir tagen erneut im Berufsausbildungsausschuss und setzen uns dort für die Belange der Ausbildung ein. Außerdem findet wieder unser beliebtes After-Work-Treffen statt – eine schöne Gelegenheit, nach einem langen Arbeitstag in entspannter Runde zusammenzukommen, sich auszutauschen und einfach ein bisschen Zeit miteinander zu verbringen.
Besonders freuen dürfen wir uns diesmal auf unseren Special Guest: Ein Gerichtsvollzieher wird uns spannende Einblicke in die Neuerungen der Zwangsvollstreckung geben, die ab dem 1.10.2026 gelten, und steht anschließend für Fragen aus der Praxis zur Verfügung.
Ich bin gespannt, welche Fragen sich dabei aus unserem Kanzleialltag ergeben. Und vielleicht wird aus dem vermeintlich trockenen Thema ja doch ein richtig interessanter Abend.
Spätestens ab Oktober wird es auch in den Kanzleien mit Publikumsverkehr wieder herbstlicher. Dann und wann liegt Laub vor der Tür, die Tage werden kürzer – und Halloween rückt näher. Wenn wir unseren Chefs von Halloween erzählen, interessiert das die Mandanten vermutlich genauso wenig wie die Chefs selbst. Die haben schließlich ihre ganz eigenen Gruselgeschichten. Und so bekommt „Halloween Ends“ im Kanzleialltag schnell einen ganz eigenen Hollywood-Charakter.
In diesem Sinne freuen wir uns auf einen abwechslungsreichen Herbst, interessante Veranstaltungen und viele schöne Begegnungen mit Euch.
Dass sich jeder Ortsvereinsvorstand immer wieder Zeit für den eigenen Verein nimmt, ist neben Beruf und Familie nicht selbstverständlich. Manchmal geht es eben auch einfach nicht. Umso mehr schätze ich es, wenn meine Kolleginnen Zeit für unseren Ortsverein finden.
Und natürlich freue ich mich auch Ausgabe für Ausgabe über die vielen Ideen und Beiträge aus den anderen Ortsvereinen.
Herzliche Grüße
Eure 1. Vorsitzende