Strategie und Taktik bei der Vollstreckung in das unbewegliche Vermögen aus der Praxis für die Praxis!

Datum
14. März 2026
Uhrzeit
09.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr
Veranstalter
Reno Rhein Ruhr e.V.
Veranstaltungsort
NH Hotel Oberhausen
Düppelstraße 2
46045 Oberhausen
Beschreibung

Die Sachbearbeitung von Gläubigerforderungen im Rahmen der Immobiliarvollstreckung kann und darf nicht nur auf den Antrag ausgerichtet werden. Strategie und Taktik zur Vorbereitung auf Maßnahmen sind unerlässlich. Die
Referenten Sarah Pesch und Dieter Schüll betrachten die Themeninhalte aus verschiedenen Blickwinkeln sowohl aus der Sicht der Beteiligten als auch des Gerichts.

Folgende Themen werden besprochen:


Einsichtnahme in das Grundbuchblatt

  • Erkenntnisse von Vorbelastungen aus der Abt. II bzw. III im Hinblick
    auf einzuleitende Forderungspfändungen
  • eingetragene Schutzvorschriften von mehreren Eigentümern
    „austricksen“

Die Zwangssicherungshypothek

  • Zeitpunkt der frühestmöglichen Beantragung
  • Vermeidung von Fehlerquellen bereits bei Antragsstellung
  • Übermittlungsprobleme an das Gericht – (per beA oder auch doch noch postalisch?)
  • Auswirkungen der Eintragung bei freihändigem Verkauf
  • Verhalten bei Angebot eines vorrangigen Grundschuldgläubigers in Bezug auf eine sogenannte „Lästigkeitsprämie“
  • Die Zwangssicherungshypothek als „Retter in der Insolvenz“!!!

Besonderheit: Der Ablauf des Versteigerungstermins wird so nachgestellt, als säßen die
Teilnehmer im Gerichtssaal

Verfahrensarten im Zwangsversteigerungsverfahren feststellen

  • Zwangsversteigerungsverfahren im Rahmen der Forderungsversteigerung
  • Zwangsversteigerungsverfahren zum Zwecke der Aufhebung einer Gemeinschaft

Wesentliche Merkmale des gerichtlichen Verfahrens

  • Verkehrswert
  • Versteigerungstermin
  • a) Anwesenheitspflicht
  • b) Bekanntmachungen
  • c) Versteigerungsbedingungen
  • d) Sicherheitsleistung
  • e) geringstes Gebot
  • f) Ausgleichsanspruch nach § 182 ZVG
  • g) Abweichendes geringstes Gebot
  • h) Nichtvalutierende Grundstücksbelastungen
  • i) Nießbrauch
  • j) Ausgebotsarten
    Entscheidung über den Zuschlag
  • a) Zuschlagserteilung an den Meistbietenden
  • b) Zuschlagsversagung nach §§ 85a, 74a ZVG
  • Erlösverteilung
  • a) Auseinandersetzungsanspruch
  • b) Nichtzahlung des Meistgebots
  • Anmeldung der eingetragenen Zwangssicherungshypothek durch den Gläubiger zum Verfahren oder doch den „Beitritt zum Verfahren“ wagen?

Taktische Überlegungen vor beabsichtigter Pfändung in grundbuchliche Voreintragungen

  • Wesentliche Unterschiede zwischen Bruchteils- und Gesamthandgemeinschaft
  • Pfändung des Anspruchs auf Aufhebung einer Gemeinschaft
  • Pfändung in den Erbfall des Schuldners
  • Pfändung von Rückgewährsansprüchen bei Grundschulden und in Hypotheken
    von vorrangig eingetragene Drittgläubiger
Referent(in)
Dieter Schüll und Sandra Pesch
Dieter Schüll: Fachbereichsleiter nationaler und internationaler Forderungeinzug, Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung, Düren, langjähriger Dozent
Sandra Pesch: Diplom-Rechtspflegerin beim Amtsgericht Düren
Preis
140,00 € für Reno-Mitglieder
180,00 € für Nichtmitglieder
Bedingungen
Die Anmeldung ist verbindlich, unwiderruflich und begründet bei Nichtteilnahme keine Rückzahlungsverpflichtung. Ein Rücktritt ist nur aus wichtigem Grund möglich. Der Vorstand entscheidet unter Ausschluss des Rechtsweges über eine mögliche Erstattung des Betrages. Die besonderen Bedingungen werden mit der schriftlichen Anmeldung durch den Teilnehmer anerkannt. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 15 Teilnehmer. Der Vorstand behält sich das Recht vor, bei Nichterreichen der Teilnehmerzahl das Seminar auch abzusagen. Gezahlte Teilnehmergebühren werden dann erstattet.

Interesse an einer Mitgliedschaft?

Jetzt Teil der RENO-Familie werden!

Unsere Mitglieder sind in den Ortsvereinen und Landesverbänden im gesamten Bundesgebiet organisiert. Werde Mitglied – in der Regel findest Du in der Nähe Ihres Wohnortes einen Ortsverein. Wir sind eine starke Gemeinschaft – unser Motto: Gemeinsam mehr erreichen!